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  • Sana - traumfeier

Vorbereitung auf den Brautkleidkauf

Heute mal ein paar Basics zum wahrscheinlich wichtigsten Thema - dem Brautkleid.




Wie lange vor der Hochzeit macht es Sinn, sein Brautkleid zu kaufen? Der Antrag kommt, Schmetterlinge im Bauch und mir nichts dir nichts, noch ganz übermannt von all den schönen Emotionen findet man sich mit tausenden Fragen konfrontiert. Wo will ich heiraten, wann, wie groß, welcher Stil gefällt mir, welche Farben passen zu unserer Hochzeit, welche Band, soll es ein besonderes Datum sein, welches Budget haben wir und – eine der ersten Dinge über die sich jede Braut Gedanken macht – das Hochzeitskleid. Hier ist nämlich Timing und Planung gefragt. Wie viele Monate vorher solltest du mindestens anfangen zu suchen? Wie viel Zeit musst du für Änderungen einplanen, wie lange dauern Lieferung und Bestellung, wie lange die Anfertigung? Natürlich ist das von vielen Faktoren abhängig und sehr spezifisch, so wie Euer Traumkleid es auch ist. Und auch wenn man dann sein vermeintliches Kleid gefunden hat kommt es evtl. noch anders als man denkt. Dann findet man doch noch DAS Kleid schlechthin, wenn man gar nicht damit rechnet und eigentlich schon dachte, die Suche wäre bereits zu Ende. Darum der Tipp: Stöbert und sucht einfach immer wieder mal nebenbei. Je genauer ihr wisst, was für einen Typ Kleid ihr wollt, welche Extras es haben soll, welche Details ihr Euch wünscht, um so effektiver könnt ihr dann, wenn es in die heiße Phase geht, vorgehen. Als Daumenregel empfehle ich Euch, 6 Monate vor dem Hochzeitstermin Euer Traumkleid gefunden zu haben. Das ist dann nämlich für alle Seiten sehr entspannt. Der Designer oder Anbieter hat genug Zeit zum Anfertigen, im Laden habt ihr genug Zeit, Euch alles genau nach Euren Wünschen anpassen zu lassen und eventuelle Änderungen vorzunehmen. Und wenn das alles entspannt läuft, habt Ihr eine schöne Zeit, in der Ihr Euch auf den großen Tag freuen und um andere Dinge kümmern könnt. Schaut Ihr zu kurzfristig, wird es mit großer Sicherheit stressig. Eventuell ist Euer Traumkleid dann auch nicht so schnell lieferbar und anzupassen, wie Ihr es Euch wünscht. Und sind wir mal ehrlich – so ziemlich jede Braut, sieht sich vor dem inneren Auge doch schon in ihrem Traumkleid zum Altar schreiten. Fangt früh genug an suchen, dann wird genau dieser Traum für Euch wahr.


Was kostet ein Brautkleid?

Einfache Frage – einfache Antwort: Das ist Eure Entscheidung. Eine Hochzeit kann im 19,99 Euro H&M Kleid genau so gefeiert werden wie in der Designer-Robe für 15.000 Euro. Genau wie ihr Euer Budget für die ganze Hochzeit nach Eurem Geschmack individuell bestimmen könnt, ist das auch beim Kleid. Es hängt vollkommen von Euren Wünschen ab. Manch eine Braut will ein nagelneues Kleid mit allem an Extravaganz, mit Glitter und Spitze, Swarovski besetzt, und sündhaft teuer, eine andere hat schon seit Jahren ihr Lieblingskleid im Second-Hand-Shop gefunden und wusste vom ersten Moment an, dass das IHR Kleid ist. Petticoat, Rockabilly-Kleid, bodenlanger Boho-Chic, schicker Zweiteiler? Ja! Es ist schließlich Eure Hochzeit und Euer Tag, somit Euer großer Auftritt. Und wer könnte das besser wissen als Ihr selbst? Ob Ihr nun wie eine Prinzessin mit meterlanger Schleppe auf den Altar zulauft oder barfuß im Hosenanzug – wer soll Euch das denn vorschreiben? Wenn wir aber die "normale" klassische Variante eines neuen Brautkleides nehmen und sehr klassisch denken, dann kommen wir zu einer Preisspanne von ca 1.000,- bis 2.500,- Euro. Allerdings solltet Ihr hier nicht mit den Kosten des Kleides allein rechnen, sondern mit dem Preis des gesamten Hochzeitsoutfits. Schließlich kommen da noch Dinge wie Haarschmuck, Frisur, Make-up, Schuhe, Ohrringe, und und und... Ihr seht also, da ist ein sehr großer Spielraum. Kalkuliert also lieber alles mit ein, damit Ihr am Ende keine bösen Überraschungen habt, denn das würde die Vorfreude trüben.


Wo kann ich mein Brautkleid kaufen?

In Zeiten des bequemen Online-Shoppings (von dem ich auch ein großer Fan bin), bietet sich natürlich an, auch das Brautkleid online zu bestellen. Je nach Modell oder Vorstellung ist das natürlich auch die angenehmste Methode.

Gerade wenn ihr auf der Suche nach einem eher schlichten Modell für die standesamtliche

Trauung seid, könntet ihr im Netz etwas kostengünstigeres finden. Solltet Ihr allerdings ein edleres oder einfach hochwertigeres Kleid suchen, würde ich Euch sehr ans Herz legen, direkt im Brautmodenladen Eures Vertrauens einen Termin auszumachen. Es ist immer etwas vollkommen anderes, etwas live und vor Ort anzuschauen, den Stoff anzufassen und z.B. auch zu merken, wie schwer so ein Kleid überhaupt ist.

Darüber hinaus ist gute Beratung einfach durch nichts zu ersetzen. Spart hier nicht am falschen Ende und lasst den Klick hier lieber in Eurer Stadt. Es gibt in den meisten Städten kleine und schicke Brautmodengeschäfte, die Euch sehr gerne mit Euren Liebsten und dem ein oder anderen Glas Sekt beraten.


Für eine Auswahl der Geschäfte, die ich in und um Augsburg und München empfehlen kann, folgt bald noch ein eigener Blogeintrag.

Plant gut Zeit ein, so eine Entscheidung fällt Ihr sicherlich nicht in 20 Minuten. In einem guten Brautmodengeschäft bekommt Ihr dafür einen Termin und Ihr seid dann auch für die ausgemachte Zeit die einzigen Kunden. Das ermöglicht Euch eine angenehme und private Atmosphäre, in der Ihr in aller Ruhe die Zeit habt, Eure Favoriten anzuprobieren und Euch Feedback von Euren Begleiterinnen zu holen. Gut Ding will Weile haben!


Was ist vor dem Brautkleidkauf zu beachten?

Ihr solltet Euch schon ein wenig vorher Gedanken machen, in welche Richtung Ihr gehen wollt. Dazu gehören neben dem Design und Schnitt auch Punkte wie der Preis und die Verfügbarkeit in Eurer Gegend oder Stadt. Macht Euch im Kopf ein paar Stichpunkte von Dingen, die für Euch unverzichtbar sind und von Dingen, bei denen Ihr bereit seid, Kompromisse einzugehen.

Wenn ihr eine A-Linie wollt, solltet Ihr Euch am Ende nicht zu einer Meerjungfrau überreden lassen. Schließlich hat fast jede Frau schon immer seeeeehr genau von dem großen Moment mit allenDetails geträumt. Also: Holt Euch früh genug Informationen ein, schaut in den sozialen Netzwerken, pinnt und sammelt Eindrücke, schneidet tolle Kleider aus Zeitschriften aus, geht auf Hochzeitsmessen und surft im Netz. Habt ihr den Stil eurer Hochzeit gewählt, schaut natürlich auch, dass das Traumkleid zu diesem Stil passt.

Was aber am wichtigsten ist, vergesst nicht darüber nachzudenken, welcher Typ ihr seid.

Feiert ihr gern ausgelassen und wild, dann sollte das Kleid einen gewissen Komfort und Bewegungsspielraum bieten, damit die Nacht auch unbeschwert zum Tag gemacht werden kann. Bleibt euch also einfach treu, haltet euer Budget im Auge und habt Spaß bei der Suche! Dann werdet ihr euch noch lange gern an diese Phase der Hochzeitsvorbereitungen erinnern.




Habt Ihr Fragen, Ideen, Anregungen? Meldet Euch bei mir!


Eure Sana.

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